Achtundvierzig Briefe

Ist seit der Fichte-Feier auch schon mehr als ein Monat verflossen, so ist doch nicht zu bef rchten, da damit auch schon die Theilnahme der Gem ther f r diesen gro en Mann verschwunden sei. Hat doch die Allgemeinheit, Gehobenheit und Innigkeit der Ged chtni feste gezeigt, da dieser Mann, wie aus dem Schoo e des Volkes herausgewachsen, so auch ihm an das Herz gewachsen ist; so da man vertrauen darf, das deutsche Volk werde ihn so lange in treuem und dankbarem Andenken halten, bis Das, was t chtig und ewig an ihm war, wiederum auch ganz in Fleisch und Blut des Volkes hineingewachsen ist, damit sein Sinn und Geist Bl then und Fr chte treibe aus dem Marke und Safte des Volkes zum Segen des Volkes. Es ist die Eigenth mlichkeit wahrhaft gro er M nner, da sie auf der einen Seite S hne ihrer Zeit sind, auf der andern aber ihrer Zeit vorauseilen und als Vorbilder erscheinen oft noch lange nach...

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